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*Hp für Tiere* - Geschichten von Tieren
 

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KückenPea

 

Das Kücken Pea

Wenn ich groß bin, dann werde ich eine schöne liebe fleißige Henne, die auf ihre Kücken aufpasst, ihnen zeigt wie man Futter sucht und wenn die Sonne untergeht, werden wir dem Hahn schlafen folgen. Aber vorher muss ich noch schlüpfen.


Wo bin ich? Mami? Wo bist du? Wo bin ich? Was mach ich hier? Mami? Mami? Du suchst auch deine Mami? Du auch? Du auch? Wir alle? Mami!! Wo bist du? Mami? Warum bist du nicht bei mir? Was soll ich tun? Wo soll ich hin? Warum Mami, warum? Wer bist du? Sue? Was sagst du? Mami meint es bestimmt nur gut? Ja, vermutlich. Mami meint es bestimmt nur gut mit uns, nur gut.

Wo geht es hin? Wer seid ihr? Wo bin ich? Warum seid ihr so grob? Wo bist du Mami? Wo? Wo geht es hin? Aua, au. Das tut weh. Was sollen wir in Kisten? Ich bin müde, habe Hunger. Ich will zu meiner Mami. Mami wo bist du? Warum bist du nicht bei mir? Warum? Was sagst du? Mami meint es bestimmt nur gut? Ja, Mami meint es bestimmt nur gut.

Aua, warum werft ihr uns um? Warum werft ihr uns durcheinander? Sue? Wo bist du? Verlass mich nicht? Warum sortiert ihr uns aus? Wir wollen zusammen bleiben! Warum seid ihr grob? Wir fühlen doch auch! Wer seid ihr? Was seid ihr? Wo sind die Hähnchen? Die waren doch grad noch da? Warum schreit ihr so? Bleibt bei uns! Lasst sie bei uns! Warum tut ihr das? Warum machen die das Mami? Warum bist du Mami nicht da? Was sagst du? Mami meint es bestimmt nur gut? Sicher, Mami meint es sicher nur gut.

Endlich, Essen. Wasser. Komm Sue, schlagen wir uns die Bäuche voll. Lecker? Ich weiß nicht, aber kleine Kücken werden so was wohl essen, nicht Mami? Was ist das? Irgendetwas stimmt hier nicht. Warum hab ich Krallen und einen Schnabel, wenn ich aus einem Trog essen soll? Warum hab ich Flügel, wenn ich nur gegen den Himmel knalle? Warum? Warum Mami? Wo bist du? Sag mir doch warum du nicht hier bist. Beantworte mir meine Fragen. Ich weiß Sue, sie meint es bestimmt nur gut, sie meint es bestimmt nur gut.

Kommt meine Kücken, folgt dem Hahn. Jetzt wird geschlafen. Kommt, kommt. Genug geschert, genug gegessen, die Sonne geht schon unter. Auf, auf, gute Nacht.

Oh, das war ein Tagtraum. Nicht schon wieder. Dauernd habe ich so was. Ich möchte schlafen gehen, aber die Sonne scheint noch. Ich muss essen. Hab ich Hunger? Egal, ich esse jetzt etwas. Irgendwann werden die Nächte schon länger, dann brauche ich meine Reserven, oder, Mami? Hab ich Recht? Es ist so heiß, ich bin müde. Doch die Sonne scheint noch. Eine Ewigkeit. Warum kann ich nicht schlafen gehen Mami? Warum bist du nicht hier? Du fehlst mir. Ich brauch dich. Warum bist du nicht hier. Warum? Ja Sue, Mami meint es bestimmt nur gut, sie meint es bestimmt nur gut.

Sue? Wo bist du? Geht aus dem Weg. Macht Platz, auch wenn hier kein Platz mehr ist. Sue? Was ist mit dir? Wo bist du? Was ist passiert? Komm, trink etwas, komm. Bewege dich. Dein Nacken. Verbrannt. Viele haben das, aber dir macht das nichts hast du selber gesagt. Komm trink etwas, beweg dich. Warum kannst du dich nicht bewegen? Du bist zu schwach? Hast du nichts gegessen? Du hast doch immer das meiste gegessen. Du bist groß und rund. Deine Füßchen können dich nicht mehr tragen? Du kannst sie nicht mehr bewegen? Was soll ich tun? Bleib hier! Geh nicht weg! Verlass du mcih nicht auch noch. Warum tust du das? Mami warum passiert so was? Warum Sue? Warum jetzt? Wann ändert sich endlich etwas? Ist das das Ende? Was ist mit meinen Träumen? Mami sag, warum tust du das? Warum bist du nicht bei mir? Warum leben wir hier? Warum passt kein Hahn auf uns auf? Warum haben wir keine Kücken? Warum sterben wir hier? Warum essen wir aus Trögen? Warumg eht die Sonne nicht unter? Warum Mami? Warum? Doch ich vergesse Sue nicht. Du meinst es bestimmt nur gut, Mami. Ja, Mami meint es bestimmt nur gut.

Was passiert jetzt? Wo bin ich hier? Nicht wieder in die Kisten. Aua. Nicht so grob. Das tut weh. Ich kann nicht mehr laufen. Hilfe. Mami! Wo bist du? Komm ich nun endlich zu dir? Mami warum tun die das mit uns? Wir haben keinen Platz mehr hier. Das tut weh. Aua.

Es ist so heiß. Wie lange noch? Ich habe Durst, wo ist Wasser? Wo? Wo? Was soll ich tun? Wie lange sind wir noch unterwegs? Ich kann nicht mehr. Doch ich mache nicht wie manch anderer hier nun schlapp. Wir werden bald unser Ziel erreichen. Bald. Warum dauert das so lange? Warum? Warum sterben wir? Warum bist du nicht hier, Mami? Komm ich jetzt zu dir? Warum erst jetzt? Ich komme doch zu dir, oder? Meine Träume werden sich jetzt erfüllen, nicht, Mami? Warum tust du mir all das an? Warum Mami warum? Ja ich weiß, du meinst es bestimmt nur gut. Bestimmt nur gut.

Frei? Nein? Mami? Bist du hier? Sind wir frei? Ich kann mich nicht mehr bewegen. Es tut so weh. Was soll ich tun, Mami? Warum bist du nicht hier, Mami? Wo geht es hin? Warum seid ihr schon wieder so grob? Warum packt ihr uns einfach? Warum hebt ihr uns hoch? Warum hängt ihr uns an? Was geht hier vor? Mami? Ist das Wasser? Mami, warum tust du das? Mami, warum? Warum?

 

© Kathi P 


 


 


Sprechblase:"Scheisse Markus bist du das?"

 


 

 

 

 

 

Schläge

Schläge

 

Das waren noch Zeiten. Gras, Savanne, Mutter, Freiheit. Wanderungen über weite Strecken, Schlammbäder, Herumtollen mit Geschwistern, mein Leben. Doch das ist nun vorbei. Nein, ich bin nicht tot, auch wenn ich das gerne wäre.

 Ich bin hier. Ganz allein. Meine Schwester ist gestern gestorben. Sie hat es hinter sich, die Strapazen, die Qualen. Sie hat das ganze nicht verkraftet. Ich versuche es, doch auch ich scheitere. Sie wurde krank. Sehr krank. Sie hatte keinen positiven Gedanken mehr, seit Jahren schon. Wo ich meine „Kraft“ hernehme frage ich mich. Meine Schwester war doch die, die sich mehr gewehrt hat, die kräftigere, die mit dem eisernen Willen. Doch am Ende war sie nur mehr ein wandelndes Häufchen Elend.

Vor einigen Jahren war das noch nicht so. Wir tollten herum, machten uns Späße. Wir rannten über Steppe, spielten im Wasser und neckten unsere Verwandten. Doch dann kamen sie und entrissen uns aus unserer Familie, unserem Leben. Das wo wir dann hinkamen, kannten wir nicht. Wir wollten zu unserer Mutter, doch sie hörte uns nicht und wir bekamen nur Schläge.

Diese ersten Schläge waren grauenvoll. Es tat so weh. Die Narben von damals als auch von gestern trage ich ständig bei mir. Ich hatte so etwas noch nie gespürt, so was noch nie gesehen aber eines wusste ich: das will ich nicht. Wir waren jung, klein und verspielt. Was hätten wir tun sollen? So taten wir das, was wir dachten, dass von uns erwartet wird. Manchmal stimmte es, manchmal nicht. Belohnungen dafür waren wieder Schläge.

War der Tag vorbei kamen wir an die Kette. Ja diese Kette. Sie war ein großer Teil unserer Leben. Sie grenzte uns ein, schnürte, war schwer. Und dennoch war sie das, was unser zu Hause war. Wir hatten kein Leben mehr, das haben wir bei Mutter gelassen.

Nun waren wir da, ließen tägliche Schläge über uns ergehen. Dann irgendwann kam der Tag an dem wir unser Können zum ersten Mal vorzeigen sollten. Massenhaft Leute, viel Getöse, Lichtspiele. All das war ganz anders als das, was wir kannten. Doch Nervosität war nicht angebracht. Es musste alles geordnet und so wie immer ablaufen. Ansonsten hätten die Peitschen gewartet. Am Ende der Einlage waren wir frei- wir konnten zu unserer Kette.

Das ging einige Tage so, bis wir in den engen Frachter kamen und wo anders hingebracht wurden. Täglich bekamen wir unsere Schläge damit wir unsere „Kunststücke“ nicht vergessen und neue lernten.
Doch eines Tages wurde es uns zu viel. Wir waren erschöpft, gepeinigt und fast tot. Wir wollten so nicht mehr. Damals dachte meine Schwester sich diesen Plan aus. Sie hatte noch ein Fünkchen Hoffnung, dass die Welt da draußen besser ist als das, wo wir waren. Und so kam es wie es kommen musst: Der Peiniger machte eine falsche Bewegung und wir waren verwirrt. Daraufhin rannten wir irgendwohin, nur weg. Egal was sich uns in den Weg gestellt hätte, sollte uns nicht aufhalten können. Eine kurze Zeit lang. Dann wurden wir gefangen, geschlagen und unsere Hoffnungen zerstört.

Doch dort wo wir waren, waren wir nun mehr unerwünscht. Ich weiß nicht warum, aber die Leute wurden aggressiver, wir bekamen weniger zu essen, und wir mussten viel seltener vorspielen.

Nun kamen wir wieder in einen Frachter, eng und stickig. Wir waren erschöpft. Mit meiner Schwester ging es von nun an immer mehr bergab.

Wir kamen zu neuen Menschen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont. Doch dieser wurde gleich wieder begraben mit erneuten Schlägen. Wir wussten, dass wir bei genau derselben Sorte gelandet sind. Nun wussten wir, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Wir waren einsam, verkrüppelt, ermordet und allein.

Eines dunklen Nachts fragte ich meine Schwester, ob wir immer zusammen bleiben würden. Ohne sie könnte ich das nicht länger überstehen. Sie konnte es mir nicht versprechen. Sie seufzte nur und warf mir einen versucht aufmunternden Blick zu. Es dauerte nicht mehr lange bis sie mich verließ.

 

© Kathi P

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jon

Darf ich mich vorstellen? Ich heiße Jon und möchte meine Geschichte erzählen!
Ich wurde in einem sehr kleinen, kalten Abteil, in einem Riesigen Gebäude geboren. Meine Mutter rief nach mir, da sie nicht zu mir konnte, sie war in einem separaten Abteil wie im Gefängnis an eine Kette gebunden, so konnte sie nur stehen, sitzen und liegen. Und mich nicht wärmen. Nach ein paar Tagen hatte ich viele Schürfwunden, da ich beim Versuch zu Laufen auf dem glitschigen, harten Betonboden ausrutschte. Mein Bruder stand nur einmal auf, dann viel er so hin, das im sein Bein weh tat und er sich nicht mehr bewegen konnte. Er weinte doch Mama konnte von ihren Abteil aus ihm nicht helfen. Als ich am nächsten Morgen  erwachte, lag er kalt und reglos da. In den nächsten Tagen vermissten wir ihn.
Schon nach drei Wochen, musste ich mich für immer von meiner Mutter trennen, sie wurde wegen ungenügender Leistung auf eine Lange Reise geschickt, ich wurde grob gepackt und auf ein Förderband gelegt. Dann packte mich schon wieder jemand. Mit einer großen Zange wurden mir ohne Narkose Gliedmaßen abgezwickt. Ich schrie, doch niemand achtete darauf. Doch das was danach kam, war noch viel schlimmer, ich wurde ohne Betäubung Kastriert, so einen Schmerz hatte ich in meinem Qualvollen Leben noch nie gespürt. Und ich brüllte aus Leibeskräften, dann viel ich in Ohnmacht. Als ich aufwachte, befand ich mich in einen festen Griff, mir wurden die Eckzähne abgeschliffen, mein Nerv schmerzte so mein Leben lang.
Dann kam ich in einen sehr engen, finsteren Raum,  um mich waren lauter Leidensgenossen. Wir wuchsen und es wurde immer enger, bei Raufereien die bei der enge an der Tagesordnung standen, verlor ich auch noch meinen besten Freund, so hatte ich nur noch meine  Freundin Susi. Die meiste Zeit langweilte ich mich. Die Ausscheidungen von allen stanken, so dass ich oft keine Luft mehr bekam.
Nach Wochen voll Enge, ging plötzlich die Tür auf, das Licht blendete mich so, dass ich nichts sehen konnte. Ein Mann schlug mit einem Prügel auf mich ein, und ich dachte nur an eines - vor Ihn zu fliehen. Doch da ich die ganze Zeit nicht gelaufen  war, und durch Bewegungsmangel und ungesunden Essen  zugenommen hatte, brach ich unter meinem Gewicht zusammen. Der Mann schlug weiter auf uns ein, meine Freundin, ich und all die anderen schrieen. Ich kroch Vorwerts um den Stock zu entfliehen doch  er schlug weiter. Dann erreichte ich den Lastwagen, der uns transportieren sollte und sank zu Boden. Auf der Fahrt wurden wir herumgeschüttelt und verletzten uns. Tage lang ging es so weiter und es gab nicht einmal etwas zu Essen. Vor Durst trocknete ich aus!
Dann stoppte der Transporter. Ich nahm es kaum wahr, die Klappe ging auf und wir wurden in ein Netz gekippt. Die Netzschnüre schnitten mir ins Fleisch und die über mir erdrückten mich. Mir wurde schwarz vor Augen. Als ich aufwachte, lag ich wieder am Boden, neben mir meine Freundin, sie war kalt und steif, alle hatten mich verlassen, mein Bruder, meine Mutter, mein Freund und zuletzt auch noch meine Freundin. Ich wurde an meinen gebrochenen Beinen aufgehängt doch vor lauter Schmerz spürte ich es kaum. Ich fragte mich, wer mir so ein Leben antun kann? Plötzlich packte mich eine Zange am Genick, sie rutschte ab und ich viel in Ohnmacht.
Nach kurzer Zeit erwachte ich jedoch schon wieder und ich befand mich immer noch in hängender Haltung und meine Füße schmerzten. Dann wurde mir die Kehle aufgeschnitten und ich kann sagen, so einen Schmerz habe ich in meinen schmerzlichen Leben noch nie erlebt. Er drang durch meinen ganzen Körper. Erst nach ein paar Minuten, als alles Blut schon durch mein Körper gelaufen war und der letzte Tropfen mein Gehirn verlassen hatte, ließ dieser Mark durchfahrende Schmerz nach und mein qualvolles leben wurde beendet!

 

diese Geschichte habe ich von.... geschickt bekommen- Danke! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hündchen Lea

 Ich weiss nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen „oh, sind die süß, ich will eines“, aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft ! Jetzt wird alles gut ! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen. Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es „genetisch“ und „nichts machen“. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los ? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich ? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten ! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gottseidank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware. Lea








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BRIEF AN MEIN HERRCHEN   

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, ich war so glücklich!! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub! HURRA!!! Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Strassenrand angehalten.

Die Türe ging auf und Du hast einen Stock geworfen! Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen!!

Als ich zurück kam warst Du nicht mehr da!!!

In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens! Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und grossen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.

Aber Du bist nicht gekommen!!!

Dann wurde der Käfig geöffnet. NEIN! Du warst es nicht. Es war der Mann der mich gefunden hat! Er brachte mich in einen Raum es roch nach TOD!! Meine Stunde war gekommen.

Geliebtes Herrchen,

ich will, dass Du weisst, dass ich mich trotz des Leidens das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte, ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb!!! Dein Hund!!!!   

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Dieser Brief ist in einer belgischen Zeitung erschienen mit der ausdrücklichen Bitte um Verbreitung und Nachdruck !

 


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Robben

Das Packeis färbt sich blutigrot,
der März erstickt im Jammer, 
die Seehundskinder schlägt man tot
mit einem spitzen Hammer.

Wenn Nachts im Zelt bei Schnaps und Speck
die Jägersleut' palavern,
dann hält die Mutter Totenwacht
bei ihren Kindskadavern.

Sie hat geboren, hat gesäugt,
sie gab den Babys Futter,
nun trauert sie und heult und klagt
wie jede and’re Mutter.

Es muss der Mensch trotz nackter Haut
kein Tier ums Fell erschlagen,
die Schere tut dem Schaf nicht weh,
der Mensch kann Wolle tragen.
 
(Gert O.E. Sattler)

 

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Hundehändler

Ich weiss nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten.

All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen „oh, sind die süß, ich will eines“, aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft ! Jetzt wird alles gut ! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es „genetisch“ und „nichts machen“. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los ? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich ? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten ! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gottseidank, der Schmerz geht zurück.

Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.

Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware. Lea

(©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Wittwer)

 

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     Der alte Kettenhund   

Ich bin allein; es ist schon Nacht und stille wird's im Haus. Dort ist ein Feuer angefacht, dort ruht mein Herr sich aus. Er liegt im warmen Federbett, deckt bis ans Ohr sich zu, 
und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh.
Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht, der Wind aus Ost weht kalt; die Kälte ins Gebein mir kriecht, ich bin ja auch schon alt. Die Hütte, die mein Herr versprach, erlebe ich nicht mehr, der Regen tropft durchs morsche Dach, Stroh gab's schon längst nicht mehr.
Die Nacht ist kalt, der Hunger quält, mein Winseln niemand hört, und wüsst' mein Herr auch, was mir fehlt, er wird nicht gern gestört. 
Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal leck' ich die Schüssel aus, den Knochen, den ich jüngst versteckt, den grub ich längst schon aus.
Die Kette, die schon oft geflickt, sie reibt den Hals mir bloß. Sie reicht nur noch ein kurzes Stück und nie werd ich sie los.
Was Freiheit ist, das lern ich nie, doch weiß ich, ich bin treu. So lieg' ich, warte auf den Tod, denn dieser macht mich frei.

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10  Bitten eines Hundes an den Menschen

 

1.

Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung
von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es,
ehe Du mich anschaffst.

2.

Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.

3.

Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon.

4.

Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht
ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine
 Freunde - ich habe nur Dich.

5.

Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte
nicht verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich
wendet.

6.

Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse
es nie.

7.

Bedenke, ehe Du mich schlägst, daß meine Kiefer mit
Leichtigkeit die Knöchel Deiner Hand zerquetschen
könnten, daß ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.

8.

Ehe Du mich bei der Arbeit "unwillig" schiltst, "bockig" oder "faul", bedenke : vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ich ein verbrauchtes Herz.

9.

Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein.

10.

Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: "Ich kann
sowas nicht sehen" oder "es soll in meiner Abwesenheit
geschehen". Alles ist leichter für mich mit Dir. 

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen

 "Hundebabys zu verkaufen."

Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte, "Für wie viel verkaufen sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 u. 50 Dollar“.  Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich mir sie anschauen?"  Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys.  Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem kleinen Hund?"  Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.   Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich kaufen!"   Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir."   Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe ihnen jetzt die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.  Der Mann entgegnete, "du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können wie die anderen kleinen Hunde.   Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.   Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.   

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."  

 

Im Leben kommt es nicht darauf an wer du bist; sondern dass jemand dich dafür schätzt, was du bist, dich akzeptiert und liebt!!!
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Danke liebe Marion, das ich das hier bei mir vorstellen darf    

 

Ein Brief aus dem Tierparadies

Mein Herrchen,
ich bin es,
Bonnie, Dein Hündchen,
der Dir diesen Brief schreibt.
Ich bin im Paradies der Tiere.

Als wir in den Urlaub fuhren,
hieltest Du an und sagtest:
"Steig aus, Bonnie, steig aus!"
Ich sprang aus dem Wagen
und Du machtest die Tür zu
und fuhrst fort.

Erst dachte ich,
Du wolltest mir nur Angst machen,
aber als ich dein Auto in der Ferne verschwinden sah,
da wurde mir klar:
Du hast mich ausgesetzt.

Es überkam mich eine große Angst und Traurigkeit.
Ich lief Dir nach,
aber ich konnte Dich nicht mehr einholen.

Ich lief und lief -
ohne zu wissen, wohin,
und dabei wurde ich von einem Auto angefahren
und in einen Graben geschleudert -
ich konnte mich nicht mehr bewegen.
Da lag ich nun zusammengerollt vor Schmerzen
und in meiner Not hab ich Dich um Hilfe gerufen.
Aber Du warst schon weit weg,
Deinem Urlaubsziel entgegen.

Nach langen Stunden des Leidens kam der Tod
und brachte mich in sein Reich.

Nun bin ich hier im Tierparadies
und mein Herz ist so traurig.

Sag mir, warum hast Du das getan?
Hast Du mich so wenig lieb gehabt?
Wir sind sehr viele,
die von ihren Familien ausgesetzt wurden,
alle haben ein gebrochenes Herz.
Gott,der Dich und mich erschaffen hat,
möge Dir verzeihen.

Dein Bonnie, der Dich so lieb hatte!
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